Skandale


    Finanziert Österreich mit Ilisu eines der umstrittensten Staudammprojekte der Welt?

„In wenigen Wochen soll die Entscheidung über das derzeit wohl umstrittenste Staudammprojekt der Welt fallen: In der Türkei, nahe der syrischen Grenze, soll eines der wichtigsten Täler der Menschheitsgeschichte in einem Stausee verschwinden. Die Türkei plant den Tigrisfluss bei Ilisu auf 130 Kilometern Länge aufzustauen. Der Damm soll 135 Meter hoch werden. Laut Wissenschaftlern und NGO-Vertretern handelt sich um eines der schlimmsten Dammprojekte mit dramatischen kulturellen, sozialen und ökologischen Konsequenzen. Und der Clou: ob dieser Staudamm gebaut wird odernicht, hängt ganz wesentlich von Österreich – dem Chef der Österreichischen Kontrollbank Rudolf Scholten und vor allem von Bundesfinanzminister Karl-Heinz Grasser – ab. Die Entscheidung darüber soll in den nächsten Wochen fallen….“

Ilisu-Staudamm

Man vergesse nicht Newt Gingrich! Haben Sie heute in der Welt gelesen:
„In etlichen Staaten liegen auch Referenden über die Frage aus, wie weit der Staat durch Umwelt- oder Stadtplanungsvorschriften in privates Immobilieneigentum eingreifen darf. Die Brisanz der Volksentscheide ergibt sich aus einer in Europa kaum beachteten Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA vom Oktober 2005. Damals verfügte das Gericht, privater Grund und Boden dürfe außer für das Allgemeinwohl auch zugunsten von Investoren enteignet werden. Habe eine Gemeinde einen Investor an der Hand, der Arbeitsplätze und Steuereinnahmen garantiere, sei das wichtiger als die Eigentumsgarantie. Dieses sogenannte Kelo-Urteil, benannt nach der Klägerin Susette Kelo, hat einen Sturm der Empörung ausgelöst.“
Wie schon Orwell in „Animal Farm“ so treffend beschrieb, beruhen alle Diktaturen auf dem einhelligen Grundsatz, dass einige … immer gleicher sind als andere.

5. November 2006, 20:57 Uhr

Vieles von dem, was gemacht werden sollte, könnte jede vernünftige Großmutter ohnehin erzählen. Aber die gute Idee, dass sich der Westen zunächst selbst ändern sollte, bevor er andere Länder verändert, braucht zur Realisierung führende Köpfe, einflussreiche Intellektuelle in allen Bereichen. Es ist eine traurige Realität, dass Entscheidungen sehr oft über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen werden. Um Veränderungen zu erreichen, muss „Imagine“ so formuliert werden, dass dies auch bei Politikern und Geschäftsleuten ankommt. Deshalb finde ich es gut, dass Fukujama sein neues Buch geschrieben hat, auch wenn er vielleicht in manchen Bereichen nur ein paar Binsenweisheiten neu formuliert hat.

Ich glaube schon, dass es möglich sein müsste, einen Teil der Schwerter in Pflugscharen umzuschmieden. In der UDSSR lagern noch aus der Zeit des Kalten Krieges massenhaft gefährliche MWD`s verschiedenen Ursprungs (Readers Digest, August 2003). In diesem Artikel steht, dass mit Geld und internationaler Unterstützung in Gorny eine Chemiewaffenvernichtungsanlage errichtet wurde. Dies ist ja sehr lobenswert, aber sollte man nicht in diesem Sinn zunächst bereits vorhandene gefährlichen „Schrotthaufen“ sichern bevor man für teures Geld brandneue und zum Teil irrational schreckliche Waffen erzeugt?

Es fehlt an der Umsetzung an sich guter Ideen. Der Umstieg z.B. auf Alternativenergien kann sich nicht erfolgreich gestalten, wenn keine wirklich durchstrukturierten Programme nicht nur erstellt, sondern auch in der Öffentlichkeit geschickt präsentiert werden und genug Freiraum für Übergangslösungen bleibt. Deshalb sollte man mit diesen notwendigen Veränderungen lieber heute anfangen als morgen. Sie schreiben über die Verbindung von Wirtschaft und Politik. Diese gestaltet sich in der Praxis oft unschön – ganz klar. Obwohl dies deutlich stört, existieren kaum konkrete Handlungsvorschläge, was sich dagegen tun lässt. Dies ist eigentlich traurig.

„Dedicated to seeking all avenues to find the cure for Alzheimer’s Disease, Yasmin Aga Khan serves on the Board of Directors, as Vice Chairman, of the Alzheimer’s and Related Disorders Association. She also serves on the Nomination, Development and Public Policies and Issues Committees, as well as the Executive Committee. She is also President of Alzheimer’s Disease International, a National Council Member of the Salk Institute, and a spokesperson for the Boston University School of Medicine, Board of Visitors….“/strong>

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