World War IV


Wer glaubt, dass Waffen–, Öl- und Rüstungscliquen sämtlicher Seiten so schnell aufgeben? Man sehe doch auf die Landkarte: Israel und der Libanon zusammen sind so klein, dass sie ohne Problem bewacht bzw. befestigt werden könnten. Selbst, wenn jetzt die “Demokratisierung des Mittleren Ostens” zum Stillstand gekommen ist, wer sagt, dass dies die letzte diese Gegend betreffende militärische Idee war?
Redraw Middle East

Hier habe ich einen Bericht über den Einsatz von Landminen in Afghanistan von UNICEF


Doch nicht genug des Elends. Das Self Healing Minefield stellt einen der Höhepunkte der Innovationen im militärischen Bereich dar.


Freilich wäre es Sache von Tony Blair gewesen, den US-Falken klar zu machen, dass solche Sitten – ob geschüttelt oder gerührt – nicht ganz entsprechend dem guten Geschmack sind.


Man müsste diesen ausländischen Korrespondenten klar machen, dass es eigentlich keinen Champagner sondern bereits hochprozentigen Wodka erfordern würde, um dies oder jenes doch noch zu übersehen!

Soweit es nach Logik und Möglichkeiten geht, sollten die US-Truppen natürlich weiterhin im Irak bleiben. Das Problem liegt aber darin, dass sich G.B. von Anfang an gewaltig verschätzt hat, in Afghanistan (Russland scheiterte) und dem Irak gleichgleichzeitig Krieg führt und auf ein gutes Verhältnis zu den arabischen Nachbarstaaten in dieser Region keinen Wert legt, sodass nicht nur Geld für weitere Einsätze, sondern auch das Vertrauen abgeht. Wenn es gelingen könnte, mit den Nachbarstaaten, zu den geistlichen Führern, den Mullahs und Imamen im Land ein besseres Verhältnis aufzubauen, den „Friedensprozess“ im Nahen Osten wieder aufzugreifen, könnte G.B. vielleicht von der UNO Truppen anzufordern, damit so gut wie möglich für die Sicherheit der Bürger im Irak gesorgt wird. Es streiten sich aber zur Zeit ohnehin Politiker und Experten, ob und was F.W. hier noch tun kann.

Viele mögen G.B., einen zukünftigen Erben des Rüstungskonzerns Carlyle nicht und halten ihn für naiv, rücksichtslos und stur. Es kann für Fehlentwicklungen persönlich verantwortlich gemacht werden, da er in jede Unterlage Einsicht verlangen kann und auch jede Entscheidung selbst unterzeichnet.

Ebenso wie andere Führungspersönlichkeiten, war G.B. aber auch in großem Ausmaß auf die Fairness seiner Ratgeber und Mitarbeiter angewiesen. Deshalb tragen die „Neokonservativen“ und neokonservative Politiker ebenso Schuld. Richard Perle selbst gilt als einer der Drahtzieher. Seine Ansichten schrieb er in Büchern ebenso wie in Artikeln im AEI auf. Nach einem Skandal (Hollinger) schied er als Vorsitzender des Defensy Policy Board aus, blieb aber weiterhin als enger Freund und Berater von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Mitglied in diesem Schattenkabinett. Seymour Hersh veröffentlichte Kritik an Perle´s Geschäftsverbindungen mit Saudi Arabien. Dieser forderte sogar den Rücktritt von Bundeskanzler Schröder.

Wollte man im F.W. etwas verändern, müsste man begreifen, dass Wahlwerbung ebenso wie die Medien in hohem Ausmaß von der Wirtschaft, von ehrgeizigen Geldgebern gesponsort wird,. ebenso wie religiöse Gemeinschaften von Beeinflussung nicht frei sind. Darüber hinaus, dass im Zusammenhang mit G.B. vielfach das Wort „Impeachment“ fällt, müsste man darauf achten, sämtliche Hintermänner ebenso zur Verantwortung zu ziehen. Auch Eigeninteresse, Korruption und Gleichgültigkeit auf vielen Ebenen verpfuschten den Mittleren Osten. Insgesamt müssen auch unsere Länder darauf achten, dass Fundamentalismus jedweder Art bekämpft wird und dass sich kein Rassismus oder Begeisterung für militärische Lösungen festsetzt.

Niemand kann unerwartete Entwicklungen ausschließen, z.B. eine Rückbesinnung auf die Theorien Charles Darwin (Dawkins), wie @ Egon meint oder Weiterentwicklungen durch das neue Buch von J. Tabor in Religionswissenschaft und Gesellschaft. Ich denke, dass es eine hochinteressante Idee ist, jetzige Konflikte durch Religionswissenschaft überhaupt erst abzuklären.

Selbst, wenn der November – entgegen der Aussage von Robert Fox – ohne Kriegsausbruch vorbeigehen sollte, bleibt das Risiko einer großenAuseinander- setzung bestehen und man müsste alles tun, damit die Zeit, die vielleicht doch noch bleibt, so gut wie möglich genutzt wird.

Am 7. November läuft der Zähler auf der Homepage von John Pike betreffend Iran ab. Die dortige Zeitzone liegt 5 Stunden hinter der unseren. Eine Mini-Nuke hat etwa ein Drittel der Sprengkraft einer Atombombe von Hiroshima. Ein – zwei Tage, was soll es? 9. November – Tag der F r e i h e i t ? ‘Viele Menschen auf der ganzen Welt sehen, dass Täuschung und Lüge Vater der Kriege in Middle East ist und war. Salman Rushdie krisisierte die Wurzeln des Islam, James Tabor die des Christentums. In diesem Sinn wird sicher auch das Judentum vom Zahn der Zeit zersägt. Meinen nicht Bibelforscher, dass das Alte Testament vermutlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellt wurde?

News betreffend 7.11.2006

Warnung:

Target Iran:

CNN stellte seinen Teletext am 1.11.2006 ein.

Zweifler an den Aussagen von Prof. Chossudovsky sollten in dessen Archiven nachsehen, was dieser bereits vor einigen Jahren zu Middle East usw. gesagt hat.

Argentinien konnte niemals so gute Lebensbedingungen für seine Staatsbürger vorweisen, wie die, welche die Bürger in den USA bzw. in der EU als Staatengemeinschaft gewöhnt sind. In den großen Städten Lateinamerikas werden sogar Kinder auf der Straße einfach erschossen.
Gesetzt den Fall, unser F.W. würde sich an die eigenen Gesetze halten, gesetzt den Fall, unsere Länder und auch Israel verhielten sich, was Abrüstungsabkommen betrifft, so kooperativ und vertragstreu, wie sie dies eigentlich sollten, könnte dies andere Länder davon überzeugen, dass sie dies auch tun.
Gesetzt den Fall, das israelische Volk könnte sich dahingehend emanzipieren, dass es nicht nur sein eigenes Schicksal, sondern auch die Not anderer Ethnien und Staaten sieht, dann könnte es auch in der Weltöffentlichkeit als freier und stolzer Staat bestehen, aber so denke ich, dass es gemeinsam mit den USA zumindest „Honour and Eagle“ verliert, vielleicht aber ganz zerstört wird.

Hier die Originaltexte aus dem Iran:
Ahmadinedschad
Khamenei

Depleted Uranium
UMRC

Can you read? Können Sie lesen? Ich habe geschrieben: „Verurteilungswürdig!“ und „Abscheu“.
Können Sie mir eigentlich erklären, inwieweit eine Rechtfertigung Israel´s für den Anschlag auf die USS Liberty erbracht werden konnte? Damals starben 34 Soldaten der US-Navy.
Sie erinnern sich vielleicht an die Massaker von Sabra und Schatila an den Palästinensern. Unmittelbarer Anführer der Angreifer war damals der Phalangisten-Kommandeur Elie Hobeiqa. Dieser wurde damals nicht bestraft und arbeitete dann später sogar als Minister für Wasser- und Energieversorgung im libanesischen Kabinett Hariri. (Peter Scholl-Latour, Kampf dem Terror, Kampf dem Islam, Ullstein, Berlin 2004, S 242).

„Tja, was du willst, dass man nicht tu´, das füg´auch keinem andern zu!“

Coole Homepage, die Sie hier gefunden haben!

3. November 2006, 15:49 Uhr

Moslems bewundern Einstein:


“Science without religion is lame; religion without science is blind.” — Albert Einstein



Libyen kauft jetzt sogar für die Kinder billige Laptops .


Wenn sich einige jüdische Gemeinschaften weiterhin an Speisegebote halten, wenn sich junge Familien durch enge Wohnungen bedingt, nicht mehr als zwei Kinder wünschen, gehört dies zu den legalen Faccetten unserer Gesellschaft. Dies ergibt sich daraus, dass der „Freie Westen“ auf demokratischen Grundsätzen aufbaut. Diese Grundsätze wurden in der US-Konstitution verankert und gelten auch in unseren Staaten. Der demokratische Senator Obama Barack, dessen „Keynote Speech“ zugunsten des demokratischen Kandidaten John Kerry in die Reihe der veröffentlichten Dokumente auf der Homepage aufgenommen wurde, gilt in der amerikansichen Öffentlichkeit sogar als aussichtsreicher Kandidat für das Präsidentschaftsamt, während gleichzeitig Außen- ebenso wie Innenpolitik von G.B. unter anderem auch von der Bürgerrechtsorganisation ACLU ebenso wie von Verfassungsexperten kritisiert wird.

Umsomehr erstaunt die Zurückhaltung der Medien, Menschenrechtsverletzungen in Israel auch nur zu erwähnen. Sieht man in eine israelische Zeitung, die Haaretz z.B., dann finden sich in dieser sehr wohl kritische Worte über den neuen Minister Avigdor Liebermann. Erscheint ein diesbezüglicher Kommentar in Deutschland, dauert es sicherlich nicht lange, bis auch dieser attackiert wird. Dies ist wirklich seltsam!

1. November 2006, 15:09 Uhr

Was wir loswerden müssen, das sind diese „Utopisten“. Diese Fraktion besteht ernsthaft und glaubt, dass durch kriegerisches Vorgehen ohne Rücksicht auf sämtliche Konsequenzen Probleme gelöst werden könnten. Ganz umsonst fing sich Richard Perle seinen Spitznamen „Darth Vadder“ nicht ein. Kein Zufall, dass Strategic Defense Initiative (SDI) auch unter dem Spitznamen Star Wars bekannt ist. Offensichtlich glauben einige Träumer, dass mit allerneuerster Technik jeder Krieg ohnehin bereits gewonnen ist und dass G.B. an strahlendem Heldentum Luke Skywalker gleichkommt, da sich dieser in Uniform mit den Worten „Mission accomplished“ ganz kurz auf einen Flugzeugträger gestellt hat. Immerhin begrüßenswert, wenn jetzt ein Teil der US-Politiker auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt.
Auch, wenn sich die USA jetzt wieder zum Pragmatismus bekehren, heißt dies noch lange nicht, dass diese grundsätzlich ihre Ziele und ihr Streben nach Vormachtstellung in der Außenpolitik aufgeben würde. Henry Kissinger unterstützte übrigens den Putsch von General Pinochet gegen Allende in Chile. Selbst, wenn die „Taube“ John Kerry an die Macht gekommen wäre oder kommen würde, wäre dies noch lange keine Wende zum regelrechten Isolationismus. Seine Idee, die Abhängigkeiten von Ölländern durch Weiterentwicklung von Alternativenergien abzubauen, könnte doch für die westlichen Länder einen Zuwachs an Macht und Einfluss bedeuten.
Warum so pessimistisch? Vor nicht allzulanger Zeit noch vertraten manche die Auffassung, mit der Entwicklung von Windows NT hätten die Entwicklungen im EDV-Bereich ihren Höhepunkt und ihren Abschluss erreicht. Wir wissen jetzt, dass dies nicht der Fall war. Ebenso könnten sich durch die Weiterentwicklung der Nanotechnologie bis jetzt ungeahnte Sprünge in der Wirtschaft, in Wissenschaft und Forschung ergeben.
Francis Fukujama schreibt in seinem neuen Buch: „Scheitert Amerika“ über einen „realistischer Wilsonianismus“, der eine weitreichende Entmilitarisierung der Außenpolitik und eine „Wiederbesinnung auf andere Typen des politischen Instrumentariums“ umfasst. Seiner Meinung nach sollten zwar Präventivkriege und militärische Interventionen nicht ganz ausgeschlossen werden, aber doch als extreme Maßnahme gelten und die NSS dahingehend umgeschrieben werden, dass dort sehr restriktive Kriterien für Einsätze formuliert sind. Fukujama schreibt wirklich sehr gut, man sollte sich seine neuen Thesen doch wenigstens einmal ansehen.

2. Dezember 2006, 12:30 Uhr

G.B. denkt nicht freiwillig an einen realistischen Rückzug. Jeder Tag Besatzung im Irak kostet horrendes Geld. Wie dies Richard Perle einmal bei Gelegenheit sehr passend formulierte, ziehen Demokratien nicht gerne in den Krieg. Für über 10 Millionen Amerikaner gehört „Nahrungsunsicherheit“ zum Alltag, verzweifelte Soldatenmütter wie Cindy Sheehan folgen G. B. wie ein Schatten. Nicht gelöst sind Gesundheitsprobleme der Kriegsveteranen. G.B. sen. konnte nur vier von acht möglichen Jahren als Präsident regieren. Er verlor damals die Wahlen, da sich bereits die Kriegspolitk des zweiten Golfkrieges für einfache US-Bürger zu einer Belastung auswuchs. Ich bezweifle ja gar nicht die Integrität vieler, die G.B. folgten, in der Hoffnung, dass sich für die armen Leute in den islamischen Diktaturen die Lebensumstände verbessern. Aber während die US-Soldaten im WWII tapfer kämpften, als Besatzungsmacht verhältnismäßig sympathisch auftraten und hinterher ein Marshall-Plan beim Wiederaufbau in Europa half, wurde dieser Einsatz durch Korruption, Skandale und zum Schluss durch Mangel an Mitteln verpfuscht. Sicher erzeugte es den Idealfall, noch Truppen und Geld in den Irak zu pumpen, damit in diesem Land wieder Ruhe und Ordnung einzieht. Aber beides steht momentan einfach nicht zur Verfügung. Es entspricht doch auch den Tatsachen, dass nicht nur im Irak, sondern auch in Afghanistan nicht gelöste militärische Konflikte vorhanden sind. Ist es nicht geschickter, wenn G. B. zumindest einen geordneten Rückzug versucht, bevor die USA immer mehr in eine Wirtschaftskrise hineinschlittern und sich das Verhältnis zu den islamischen Nachbarstaaten noch mehr verschlechtert, als dies ohnehin der Fall ist? Außerdem kann man sich doch kaum vorstellen, dass sich die USA restlos zurückziehen, denn nach dem Golfkrieg II verblieb ja auch eine Schutzmacht in Saudi Arabien..

1. Dezember 2006, 17:32 Uhr

Nächste Seite »